Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre
Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre

Große polychrome Studioglasvase, 1970er/80er Jahre

€95,00 EUR Normaler Preis
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Designepoche  Spätmoderne 
Designer  anonym
Zeitraum
1970/80
Material  Glas
Manufaktur unbekannt
Maße H 25 cm
Zustand
 sehr gut

Geschichte

Eine Vase, deren eigentlicher Reiz im Inneren des Glases liegt.

Der hohe Gefäßkörper besteht aus einer kräftigen Schicht farblosen Glases. Darunter liegt eine hauchdünne, intensiv blaue Farbschicht, durchzogen von frei gesetzten Einschmelzungen in Grün, Schwarz, Orange und Blau. Die Farben erscheinen dadurch nicht aufgesetzt, sondern scheinen mit erstaunlicher Tiefe im massiven Glaskörper zu schweben.

Einen besonderen Akzent setzt die Mündung: Eine leuchtend gelbe, fein gesprenkelte Farbschicht bildet einen überraschenden Abschluss und steht in starkem Kontrast zum kühlen Blau des Gefäßkörpers. Kleine eingeschlossene Luftbläschen und leichte Unregelmäßigkeiten zeugen von der handwerklichen Herstellung.

Die bewusst schlichte, langgestreckte Form überlässt der Farbe die Bühne. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändern sich die eingeschmolzenen Strukturen – einmal wirken sie wie abstrakte Pinselzüge, dann wieder beinahe wie eine Landschaft hinter Glas.

Die Vase wurde mundgeblasen und am Boden durch das großflächige Ausschleifen des Pontils sorgfältig nachbearbeitet.

Technik und Gestaltung weisen auf das mitteleuropäische Kunst- und Studioglas der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hin. Interessante Parallelen finden sich im polnischen Kunstglas der 1970er- und 1980er-Jahre, unter anderem im Umfeld der Glashütte Julia in Piechowice und der dort tätigen Entwerfer Regina Włodarczyk-Puchała und Aleksander Puchała. Eine eindeutige Zuschreibung der vorliegenden Vase ist bislang nicht belegt. Daher verzichten wir bewusst auf die Nennung eines nicht gesicherten Designernamens.

Sie ist jedoch eine Vase, in deren Glas sich immer wieder neue Bilder entdecken lassen. Man sollte sich nur ein wenig Zeit nehmen, genauer hinzusehen.